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 15 01 29  14 40h

Küche & Kochen

Das Kochen als Einhändiger ist sehr wohl möglich, man muss sich nicht nur an der Imbissbude durchfuttern und fertige Dosennahrung, wie manches Haustier zu sich nehmen. Allerdings gilt es grundsätzlich ein paar Dinge, zu bedenken.

  • Alles dauert viel länger.
  • Planerische Vorarbeit ist unbedingt erforderlich.
  • Eine sinnvolle Kücheneinrichtung erleichtert das Kochen sehr.
  • Nur Kochen, um nicht des Hungers zu sterben, macht wenig Sinn und Freude.
  • zu 3. Das Handicap einhändig zu sein, kann durch eine sinnvolle (weil praktische) Gestaltung der Einrichtung der Küche teilweise kompensiert werden. Das Schöne muss unbedingt hinter dem Praktischen zurückstehen. Auf einem Gasherd zu kochen, ist bestimmt angenehmer, denn bei der Benutzung eines entsprechenden Topfes, sinkt sofort die Temperatur, beim Verkleinern oder bei dem völligen Zurücknehmen der Wärmezufuhr, weil die Töpfe für Elek- troherde völlig unterschiedlich aufgebaut sind. Aber wem auf einem Gasherd mal etwas übergekocht ist, und wem ist ein solches Missgeschick noch nicht widerfahren , der weiß
    um die Mühe des Putzens. Aus meiner Erfahrung ist ein Elektroherd mit Ceranfeld weitaus praktischer und dies nicht nur beim Säubern, sondern auch beim Kochen selbst. Auch schwere Töpfe lassen sich schnell auf der gatten und planen Fläche mal hin und herziehen oder schieben, sie müssen nicht unbedingt zum Versetzen angehoben werden. Überhaupt sind leichte Töpfe und Pfannen wohl eher von Nachteil, denn die Möglichkeit den Topf beim Umrühren festzuhalten, entfällt für Einhänder schlicht. Auf der anderen Seite kann das große Gewicht eines Topfes auch ein Nachteil sein, den man aber mit etwas Geschick kompensieren kann. Hier ein praktisches Beispiel mit Lösung. Wenn ich für 4 oder gar mehr Personen Spa- ghetti koche, ist es mir unmöglich, die Nudeln in ein Sieb zu geben. Ich helfe mir damit, dass ich die Nudeln mit einem Spaghettilöffel direkt auf den Teller gebe. Ein Spaghettilöffel ist im Prinzip eine Schöpfkelle, deren Rand an der Öffnung stark gezahnt ist. Mit einer Spaghettizange funktioniert dies natürlich auch. Danach entnehme ich zunächst mit einer großen Tasse einen Teil des Kochwassers, um den Topf zu erleichtern und gieße erst dann den  restlichen Inhalt in ein Nudelsieb im Spülbecken. Danach schütte ich die Nudeln zurück in den Kochtopf und stelle ihn zurück auf die noch warme Herdplatte. Klöße entnimmt man auf gleiche Weise mit einem Schaumlöffel. Bei Salzkartoffel funktioniert dies auch. Ebenso bei …

Im Übrigen kann man das Umrühren durch das Umschichten mit einem großen Löffel umge- hen. Dennoch bei einem zu leichtem Topf, der dann noch auf dem Gitter eines Gasherdes steht, bleibt dies ein heikles und auch nicht ungefährliches Unterfangen. Alles verrutscht kippt zu leicht.

Das Optimum der Vorteile eines Gasherdes und eines Elektroherdes mit Ceranfeld dürfte wohl ein Induktionsherd sein. Aber wer verfügt schon über die finanziellen Mittel, gleich auch noch die notwendigen speziellen Töpfe und Pfannen zu erstehen?